10.11. 2014

Meine Kosmetikfavoriten von der on beauty

Vor einiger Zeit fand in Frankfurt die Kosmetikmesse “on beauty” statt. Gemeinsam mit den beiden reizenden Bloggerkolleginnen Erbse von Kosmetik vegan und Kathrin von ein bisschen vegan habe ich dort bei einer Podiumsdiskussion über Naturkosmetik und den Trend Veganismus gesprochen. Wir waren uns alle einig: Veganismus ist viel mehr als nur ein Trend und wird auch in der Naturkosmetik eine immer größere Rolle spielen.

Wie es sich für eine Kosmetikmesse gehört, gab es natürlich auch Kosmetik zu sehen, zu riechen und zu probieren. Vier Marken haben es mir bei meinem Rundgang besonders angetan.

Care of Gerd kommt aus Schweden und wurde von den beiden Geschwistern Anna-Lena Wiklund Rippert und Johan Wiklund als Hommage an ihre Mutter (mit dem Namen Gerd) gegründet. Die Duschcreme macht wach, das Öl duftet zart nach Vanille und dem Deodorant eilen Lobeshymnen und positive Rückmeldungen von zahlreichen Testerinnen und Testern voraus. Auch ich habe das Deo und anderen Produkte der Naturkosmetikmarke nun eine Weile getestet und bin begeistert.

Plaine ist für den reisenden Mann entwickelt worden, auch wenn das Rasierpulver selbstverständlich auch im eigenen Badezimmer sowie von Frauen verwendet werden kann. Praktisch in einzelne Sachets verpackt, das nimmt wenig Platz im Koffer weg und auslaufen kann auch nichts. Mit ein wenig Wasser in der dazu gehörigen Porzellanschüssel angerührt wird das Pulver zu Schaum. BDIH-zertifiziert und vegan.

Aus Nordirland kommt die Naturkosmetikmarke Lucy Annabella, die natürliche Inhaltsstoffe mit Aromatherapie verbindet. Alle Cremes, Öle und Kerzen dufteten himmlisch und waren inmitten der Messe eine kleine Oase fürs Wohlbefinden.

Die tolle Marke Ponyhütchen aus der Schweiz stellte auf der on beauty die Prototypen der neuen Linie “Pure Essence” vor, die mir sehr gut gefiel: schlichte Tiegel sowie wenige und dafür hochwertige Inhaltsstoffe.

 

Die oberen drei Bilder stammen von der Fotografin Janin Liermann.

 

09.11. 2014

From am to pm mit einem Hochleistungsmixer

Kürzlich unterhielt ich mich mit einer Freundin über Küchengeräte – Geräte, die wir schon haben und all die, die wir uns noch wünschen. Ein Gerät, das ich tatsächlich jeden Tag benutze und somit eine gute Investition war, ist ein Hochleistungsmixer. Nicht erst seit meinem Buch “7 Tage grün” werde ich immer wieder gefragt: braucht man wirklich einen Mixer, der mit soviel PS hat? Für grüne Smoothies ist meine Antwort ganz klar: ja, damit schmecken sie einfach besser und zudem kann nur mit so hoher Leistung das Blattgrün so aufgespalten werden, dass der Körper es ideal aufnehmen kann. Aber was kann so ein Gerät sonst noch? Hier folgt mein Tag mit einem Hochleistungsmixer.

Frühstück: Grüner Smoothie

Mein Tag wird gut, wenn er mit einem grünen Smoothie beginnt. Meine Zutaten bleiben dabei meist gleich: Spinat (oder Mangold), eine Banane, Kokoswasser und ein “Superstar”, der den Smoothie besonders lecker macht. Derzeit sind das Kakis, im Sommer waren es Pfirsiche, aber auch Mangos oder Orangen sind gern gesehene Superstars in meinem Mixer.

Mittagessen: Kürbis- und Süßkartoffelsuppe

Ein schnell gemachtes Mittagessen ist Kürbis- und Süßkartoffelsuppe. Gemüse klein schneiden und im Topf andünsten. Meist gebe ich etwas klein geschnittenen Ingwer sowie Knoblauch dazu und würze mit Kumin und Gemüsebrühe. Köcheln bis das Gemüse weich ist, dann giesse ich mit Kokosmilch auf. Etwas abkühlen lassen und vorsichtig in den Mixer geben. Ein paar Löffel Gemüse halte ich zurück und gebe sie später in die cremige Suppe, so dass diese etwas Substanz bekommt.

Snack: Nussmilch

Ein leckerer Nachmittagssnack: Nussmilch. Dazu Nüsse, wie Cashews, Mandeln oder sehr luxuriös Macadamia, mit Wasser in den Mixer geben. Wenn notwendig, durch ein sehr feines Sieb, Geschirrtuch oder Nussbeutel abseien. Die Nussmilch kann dann mit Vanille oder Datteln (am liebsten Medjool) verfeinert werden. Ich mache mir gern daraus Bananenmilch mit einem Hauch Matcha.

Abendessen: Avocado-Basilikum-Pesto

Frisches Pesto zu machen geht ratzfatz und schmeckt köstlich. Inspiriert hat mich das Rezept von Vegan City Nights, meine Version ist aber etwas anders: eine Avocado (am besten ist die Sorte “Hass”), frischen Basilikum, angeröstete Pinienkerne, Cashewnüsse mit Knoblauch und Olivenöl mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ist sehr cremig und passt super zu Pasta oder Gemüse.

Vielen Dank an Changefood für die freundliche Leihgabe des Revoblend RB 500.

13.08. 2014

Bodensee: Home is where the heart is

Ich finde, jeder braucht einen “happy place” (mehrere zu haben geht natürlich auch). Meiner ist der Bodensee. Dort bin ich aufgewachsen, zur Schule gegangen und habe dort den Großteil meines Studiums verbracht  - wenn auch widerwillig. Denn als ich noch dort gewohnt habe, konnte ich es kaum abwarten, bis das wahre Leben beginnt und ich in die Großstadt ziehen kann. Trotzdem bin ich nach jedem Auslandsaufenthalt, Praktikum oder Erasmus-Semester wieder gerne an den See zurück gekehrt. Home is eben doch where the Bodensee is.

Hier meine Tipps für Konstanz:

Kaffee und Kuchen: Sojamilch aus der Region gibt es im Voglhaus schon lange, nun aber auch vegane Kuchen. Neu auf der Karte: ein grüner Smoothie namens Spinatwachtel.

Noch mehr (grüne) Smoothies und Kaffee gibt es im Pano. Dazu die beste Unterhaltung der ganzen Stadt: auf die Treppe davor setzen und den vorbeiziehenden Strom von Menschen beobachten.

Essen gehen kann man sehr gut im Eugens.

Auch sehr schön: Von Wallhausen aus mit der “Seeperle” nach Überlingen fahren und dort an der Uferpromenade im Café Brazilia Eis oder Kuchen essen.

Einen ausführlicheren Artikel über Konstanz habe ich hier geschrieben.

Bisschen kitschig, aber gut gegen das Vermissen: der Bodensee auf meinem Smartphone.