24.05. 2013

How to do: grüne Smoothies

Meine reine Rohkost-Zeit liegt schon eine Weile zurück, geblieben sind aber grüne Smoothies. Für mich das perfekte Frühstück: schnell gemacht und der Tag hat schon mal gesund begonnen – auch wenn er dann bisweilen mit Pommes & Burger endet.

Grüne Smoothies – gut zu wissen:

  • Je weniger Zutaten verwendet werden, desto bekömmlicher ist der Smoothie und die einzelnen Nährstoffe können besser aufgenommen werden
  • Es lohnt sich auf jeden Fall auf gute Zutaten in Bio-Qualität zu achten
  • Es empfiehlt sich eine regelmäßige Variation des Blattgrüns – die Auswahl ist groß: Spinat, Mangold, Schwarzkohl, Rucola, Salat wie Romanasalat oder Feldsalat
  • In einen grünen Smoothie gehört Blattgrün und kein Gemüse
  • Der Geschmack von bitterem Blattgrün kann mit Zitrone abgemildert werden
  • Gesüßt werden kann der Smoothie mit Datteln (Medjool ist die süßeste Sorte) oder auch Agavendicksaft
  • So genannte Superfoods wie Algen (Spirulina- oder Chlorellapulver), Maca, Gojibeeren, Hanf- oder Chiasamen geben dem Smoothie einen extra Kick
  • Matcha im grünen Smoothie macht wach
  • Eine Handvoll Wildkräuter in den grünen Smoothie geben – die stecken voller Mineralien und Vitamine
  • Die Zubereitung ist nicht schwer, denn alle Zutaten werden einfach nur in den Mixer gegeben. Das Grundrezept für grüne Smoothies ist immer gleich: Blattgrün mit Obst und Flüssigkeit
  • Die Flüssigkeit je nach Geschmack variieren: Kokoswasser, gefiltertes Wasser oder stilles Mineralwasser
  • Wer es lieber kühl mag: Eiswürfel dazu geben

 

Warum grüne Smoothies so gut sind:

  • Blattgrün hat von allen Lebensmitteln die höchste Dichte an Nährstoffen
  • Das Chlorophyll-Molekül aus dem Blattgrün ist unserem Hämoglobin-Molekül sehr ähnlich und deshalb unserer Gesundheit besonders zuträglich: es verbessert das Blutbild und hilft die Leber zu reinigen
  • Chlorophyll ist gut für die Darmflora und damit auch gut fürs Immunsystem (gesunder Darm = gesundes Immunsystem)
  • Sie schaffen ein basisches Milieu im Körper und wirken Übersäuerung entgegen
  • In grünen Smoothies können dem Körper Vitamine und Mineralstoffe einfach zugeführt werden, ohne dass er dafür große Verdauungsarbeit leisten muss. Je höher die Leistung des Mixers, desto besser können die Zellwände vom Blattgrün und Obst aufgespalten werden. Ich bin großer Fan des Vitamix: die Cremigkeit von darin zubereiteten Smoothies ist einfach unschlagbar

 

Meine Lieblingsrezepte (ergibt einen großen Smoothie):

  • Mein Liebster

1 bis 2 große Handvoll Babyspinat
2 reife Bananen
1 reife Mango
1 Stückchen Ingwer
Saft einer halben Zitrone
Vanillepulver (die ganze Vanilleschote gerieben)
Ungefähr 300 ml Kokoswasser
Passt super dazu: Ein Teelöffel Matcha

  • Himbeerenliebe

1 bis 2 Handvoll Mangoldblätter
1 Tasse Himbeeren (frisch oder gefroren)
1 reife Banane
2 Medjool Datteln
Vanillepulver
Etwa 300 ml gefiltertes Wasser

  • Sommerzeit

Ein bis zwei Handvoll frischer Spinat
3-5 Minzblättchen
Ein großes Stück Wassermelone (oder jede andere Melone)
Etwa 1 Tasse Ananasstücke
1 reife Banane
Etwa 2 EL Kokosflocken
Etwa 300 ml Kokoswasser

  • Blaues Wunder

1 bis 2 Handvoll Salatblätter
1 kleine Handvoll Wildkräuter
Eine halbe Tasse Blaubeeren (frisch oder gefroren)
1 Orange (geschält)
1 reife Banane
Etwa 300 ml stilles Mineralwasser

  • Sehr grüner Smoothie

1 Handvoll Spinat, 1 Handvoll Schwarzkohl
Eine halbe Avocado
1 Kiwi
1 Apfel
1 Birne
Saft einer Zitrone
Etwa 300 ml Kokoswasser
Zum Süßen: 2 Medjool Datteln oder Agavendicksaft

Die Menge an Flüssigkeit variieren, je nachdem ob der Smoothie cremiger, puddingartiger oder flüssiger werden soll. Und jetzt: seid abenteuerlustig mit Blattgrün, Eurem Lieblingsobst und probiert Superfoods. Go wild with your turbomixer!

Shameless self promotion – ich habe ein Buch über grüne Smoothies und Detox geschrieben, das am 15. Januar 2014 erscheint: “7 Tage grün

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