Vegane karibische Küche in Zürich // Chez Oskar by Aris

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Aris Guzman weiss mit gutem Essen zu  begeistern und scheut vor keiner Herausforderung zurück. Ob als Küchenchefin im Sanus Viventium (das erste vegane Restaurant mit der Auszeichnung “Best of Swiss Gastro”), als vegane Kochkursleiterin oder bei der Ausrichtung von Caterings – die Zürcher Köchin mit karibischen Wurzeln ist immer mit Leidenschaft dabei und verleiht jedem Gericht ihre eigene Handschrift. Ihre kulinarische Begeisterung hat sie von ihrer Grossmutter Tina mit auf den Weg bekommen, bei der sie ihre Kindheit in der Dominikanischen Republik verbracht hat.

Vor ein paar Jahren habe ich Aris bei einem veganen Dinner in Zürich kennengelernt. Und nach einer Unterhaltung auf einer meiner Vernissagen war schnell klar, dass wir unbedingt mal zusammen arbeiten wollen. Nun ist es soweit: gemeinsam mit der Foodstylistin Salome Schwitter läuft die Produktion zu Aris erstem eigenen Kochbuch auf Hochtouren. Das Buch wird im Herbst 2020 erscheinen und soviel darf ich schon verraten: es geht natürlich auch hier um die pflanzliche Küche der Karibik.

Wer nicht so lange warten möchte, kann sich jetzt schon mit ihren veganen Köstlichkeiten im Pop-up by Aris im Chez Oskar verwöhnen lassen. Im kleinen und feinen Take Away von Raphael Foucault empfängt uns Aris als Gastgeberin ab sofort jeden Samstag und Sonntag (von 9 bis 18 Uhr) und bringt karibisches Flair ins Labitzke-Areal in Zürich-Altstetten. Monkey Business und Shicky Miky sind zwei von Aris‘ aktuellen Toast- und Sandwich-Kreationen, die es nun immer am Wochenende im Chez Oskar zu geniessen gibt.

Chez Oskar hat sich gutem und ausgewogenem Essen verschrieben und legt Wert auf Saisonalität: Happyfood für alle lautet das Motto. Die Zutaten werden regional bezogen und in den nächsten Monaten mit karibischen Zutaten verfeinert.

Und für alle, die es nicht nach Zürich schaffen oder am liebsten jeden Tag eins von Aris‘ Gerichten essen wollen, hat sie uns ein Rezept zur Verfügung gestellt: Aris‘ Bammies.

Der jamaikanische Maniokfladen kann als Beilage für diverse Speisen verzehrt werden, beim Shooting haben wir verschiedene Salsas, Avocado und Bohnen dazu fotografiert und natürlich gegessen.

Die Bammies können aber auch zu Süssem serviert werden, da sie durch die Kokosmilch zu vielem passen.

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Bammy – Jamaikanischer Maniokfladen

Ergibt 4 Stück // Zubereitungsdauer: 30 Minuten

Zutaten:
500 g frischer Maniok
1 TL Meersalz
1 EL Olivenöl
240 ml Kokosmilch

Zubereitung:
Maniok schälen und fein raffeln.

Geraffelter Maniok in ein Küchentuch geben und gut auspressen, um die überschüssige Flüssigkeit herauszudrücken. Meersalz zu der Masse hinzufügen und gut vermischen. Aus der Masse etwa vier circa 2 cm dicke Fladen formen.

Das Olivenöl in einer Bratpfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Maniokfladen hineingeben und etwa 2-3 Minuten garen. Vorsichtig wenden und auf der anderen Seite weitergaren.

Nun die Bammies mit Kokosmilch bedecken und circa 5-10 Minuten ziehen lassen. Bammies erneut in der Pfanne auf beiden Seiten goldgelb anbraten und am besten frisch servieren.

Rezept von Aris Guzman // Foodstyling von Salome Schwitter

Pop-up by Aris im Chez Oskar Samstag und Sonntag von 9 bis 18 Uhr
Hohlstrasse 485 in 8048 Zürich

Kategorie Food
Nora
Autor

Nora Dal Cero lebt, isst und fotografiert in Zürich und Berlin. Die ausgebildete Fotografin mit schottisch-italienischen Wurzeln bekam die Liebe zum Reisen, Kulinarik und Entdecken neuer Orte bereits in die Wiege gelegt: ihre Kindheit verbrachte sie in Barcelona und in verschiedenen Städten in der Schweiz.

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