Die Wochen nach dem Cardea Green Power Detox

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Seit meinen 15 Tagen Saft-Detox mit Cardea ist inzwischen ein bisschen Zeit vergangen – um nicht zu sagen: wo ist die Zeit eigentlich geblieben?! Noch mal kurz zur Erinnerung: seit ich vor 15 Jahren zum ersten Mal gefastet habe, liebe ich diese Auszeiten vom Ernährungsalltag und lege ganz bewusst immer wieder eine Pause ein. Die Herausforderung ist aber – zumindest für mich – das gute Gefühl und die positive Wirkung des Detox, auch in die Woche zwei, drei und vier danach zu transportieren.

Bei mir ist das oft so: die erste und zweite Woche nach dem Fasten läuft prima, der Kühlschrank ist stets prall gefüllt mit Gemüse und die Obstschale quillt über, ich nehme mein Frühstück (dazu gleich mehr) sowie Gemüse und Salat für mein Mittagessen morgens mit ins Büro. Soweit so gut. Dann holt mich der Alltag ein. Drei hektische Tage, keine Zeit zum Einkaufen oder morgens lieber 30 Minuten länger im Bett als in der Küche und schon hab ich das Malheur. Denn anscheinend funktioniere ich nur in zwei Richtungen: entweder sehr diszipliniert oder sehr ich-esse-unregelmäßig-oder-zuviel-und-zu-spät-und-zu-wenig-aus-der-eigenen-Küche – etwas übertrieben ausgedrückt. Dabei geht es mir nicht um Kalorien oder Verzicht, sondern um Wohlbefinden und Balance.

Was habe ich also nach meinem Detox gemacht?

Inspiration und Rezepte: Während jeder Fastenzeit tendiere ich zum Kauf von Kochbüchern oder Küchenuntensilien, dieses Mal habe ich sehr viele Rezepte auf Pinterest gesammelt und stundenlang Food Blogs gelesen. Einige Favoriten dabei sind: A house in the hills, My new roots, Love & Lemons, Green kitchen stories, Oh she glows, Earthsprout und Ashley Neese. Wie meine ehemalige Kommilitonin Sandra immer sagte: Viel hilft viel. In dem Fall: viel Inspiration, viel Lust zum Ausprobieren und Nachkochen.

Die Vereinbarung mit mir selbst: mein Tag muss entweder mit einem grünen Smoothie oder grünen Saft anfangen. Denn meine Erfahrung ist: wenn der Tag mit dieser „guten“ Grundlage beginnt, fühle ich mich fitter und frischer.  Meistens habe ich erst gegen 10 Uhr  Hunger, ich komme mit einem großen Smoothie oder Saft also gut bis zum Mittagessen aus. (Falls ich keinen Smoothie oder Saft als Frühstück trinke, esse ich üblicherweise nichts bis zum Mittagessen und habe dann schnell solchen Hunger, dass der die Kontrolle übernimmt und der Heißhunger liebt den Falafel-Mann).

„Gruppenzwang“: bei mir im Büro hat sich eine Salat-Clique gebildet. Wir inspirieren uns gegenseitig und manchmal versuchen wir auch, uns mit unseren Kreationen zu übertrumpfen. Aber viel wichtiger: es macht Spaß, mittags Gemüse zu schnippeln und dann gemeinsam zu essen. In meiner Salatschüssel landen meistens: Eichblattsalat, Karotten, rote Beete, Fenchel oder Rotkohl, Apfel oder Birne und dazu Avocado, Kichererbsen oder Bohnen. Auch mein Dressing ist ganz simpel: gutes Olivenöl, Zitronensaft, Kräuter, Salz & Pfeffer.

Balance: es wird immer Tage geben, an denen ich morgens bei der Bäckerei mit den Nougat-Croissant anhalte, mittags eine große Portion Frittiertes essen und abends ein Chips-Buffet aufbaue, statt die Küche zu benutzen. Aber darauf folgt auch wieder ein neuer Tag vollgepackt mit Grün und frischen Lebensmitteln. Die Kunst für mich ist, nicht in das Alles-ist-egal-Ernährungsmuster zu verfallen.

Mini-Auszeiten: Ein Tag der Woche ist bei mir für ein eintägiges Detox reserviert. Je nach Lust und Laune gibt es entweder den ganzen Tag frischen Saft und/oder grüne Smoothies sowie Rohkost, wenn ich neben der flüssigen Nahrung auch essen möchte. Einmal im Monat kann man einen zweiten und dritten Tag dran hängen – je regelmäßiger der Körper eine Auszeit bekommt, desto besser für die Gesundheit und damit Wohlbefinden.

Auszeit im Alltag: Für mich ist der größte Luxus, wenn sich jemand gut um mich kümmert und mir Zeit schenkt. Cardea hat genau das getan und auch Wochen nach den 15 Tagen mit Green Power Detox bin ich von der positiven Wirkung angetan. Je nach Geschmack und Zeit gibt es bei Cardea kleine bis große Kuren – vom reinen Saft-Detox bis hin zu Saft kombiniert mit Detox-Mahlzeiten. Auch der Zeitraum kann von drei bis 15 Tagen gewählt werden. Das Konzept der Mini-Auszeiten hat Cardea mit dem Aktiv Abo ebenfalls berücksichtigt.

Wie geht es bei mir weiter?

Im kommenden Frühjahr steht das nächste größere Detox an. Bis dahin genieße ich meine kleinen Auszeiten und die vielen Rezepte, die ich in den letzten Wochen angesammelt habe.

Überrollt Euch auch manchmal der Alltag und dann kommt Eure Ernährung zu kurz? Ich freue mich über Eure Tipps und Notfallpläne für solche Situationen!

Vielen Dank an Cardea, dass ich Green Power Detox testen durfte.

2 Kommentare

  1. huhu franziska, ich bin großer fan deines blogs und grad über diesen beitrag gestolpert. die bücher von kimberly snyder gibts ja jeztzt endlich auch auf deutsch – mich würde interressieren, was du von der „detox diät“ hältst.

    liebe grüße,
    julia

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