Essen für die British Broadcasting Corporation: Vegan in Berlin

Kürzlich hatte ich das Vergnügen für eine BBC-Reportage in drei verschiedenen Locations überaus köstliches Essen zu genießen und gleichzeitig über Veganismus in Berlin und Deutschland zu sprechen. Nun wurde die Sendung „Rethinking veganism“ gesendet – leider ohne die vielen schönen Dinge, die ich erzählt habe.

Wo wir gegessen haben:

La Mano Verde: Rohkost und vegane Kochkunst deluxe im Berliner Westen. Wir hatten eine Rohkost-Quiche mit Pilzen, Blumenkohl und Zedernkern-Creme auf einem Boden von schwarzen Kalamata Oliven und Thymian und als Dessert eine Auswahl an Sorbets. Mein Favorit: Rote-Beete-Himbeer-Ingwer gefolgt von Petersilie-Zitrone.

Engelbecken: Befindet sich im Stadtteil Charlottenburg, unweit des Lietzensee, und ist bisher für seine sehr fleischlastige Speisekarte bekannt und dafür bei Restaurantkritikern sehr beliebt. Seit einiger Zeit gibt es auch vegane Gerichte – eine Sensation für solch eine Location. Die Begründung: eine jüngere Zielgruppe, die Wert auf eine leichtere und gesündere Küche legt, soll angesprochen werden. Gegessen haben wir sehr herzhaft und lecker: Auberginen-Pastinaken-Gratin mit Pilzen sowie Spinat und Fenchelgemüse.

Vöner: Zum Abschluss sollte es noch ein typisches Gericht aus Berlin sein, deshalb gab es veganen Döner in Friedrichshain.

Worüber wir gesprochen haben:

Über Restaurants und Essen natürlich. Die Vielfalt an veganen Restaurants, Cafés und Imbissen in Berlin: in keiner anderen deutschen Stadt ist die Auswahl so riesig, wobei ich auch die Qualitätsunterschiede für riesig halte. Das Schöne: für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Neulich habe ich von der ersten Busreise nach Berlin gelesen, der Titel ging in die Richtung „Reise ins vegane Paradies“. Ein Grund mehr, das Leben in dieser Stadt zu lieben.

Wer mich dennoch auf Englisch über veganes Essen in Berlin sprechen hören möchte, vergangenen Sommer wurde ich für die Sendung „The Menu“ des Monocle Magazin interviewt.

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