Wie i+m Naturkosmetik Fairness lebt und umsetzt

im iplusm Berlin Naturkosmetik Vegan Fairness I Veggie Love

In Zusammenarbeit mit i+m Naturkosmetik / Anzeige

Wenn ich jemandem von i+m Naturkosmetik erzähle (was durchaus öfter vorkommt, schließlich gehört die Marke aus Berlin zu meinen Favoriten), dann höre ich oft: das sind doch die mit den bunten und runden Verpackungen, oder? Genau, das ist i+m!

Bunt und rund ist allerdings nicht das Einzige, was sofort auffällt: die drei Worte „Fair Organic Vegan“ sind groß auf jeder Flasche und jedem Pumpspender zu lesen. Das ist nicht nur die Beschreibung für den Inhalt (zertifizierte Naturkosmetik sowie fair gehandelte und vegane Inhaltsstoffe), es spiegelt auch die Philosophie und die Werte des Naturkosmetikpioniers wieder. Die Verwendung und der Einsatz von natürlichen und pflanzlichen Rohstoffen geht auf Inge Stamm zurück, denn die Unternehmensgründerin setzte schon seit den Anfängen der Marke in den späten 1970er Jahre auf die hohe Hautverträglichkeit von möglichst naturbelassenen Wirkstoffkombinationen. Vegan steht für die Liebe zur Natur, aber auch für den Tierschutz.

Als ich im vergangenen Jahr einen Artikel über die Geschichte von i+m geschrieben habe, fiel mir wieder einmal mehr auf, in welchem Umfang Fairness bei der Naturkosmetikmarke gelebt und umgesetzt wird. Genau darum wird es also in diesem Artikel gehen.

iplusm Berlin Naturkosmetik Kakaobutter Fairer Handel

Fairer Handel mit Rohstoffen

Mir geht es wahrscheinlich so wie vielen: wenn ich bei Kosmetikprodukten an den Begriff „Fair“ denke, fallen mir immer zuerst fair gehandelte Rohstoffe ein. Auch bei i+m kommen zahlreiche Rohstoffe aus fairem Handel zum Einsatz: Arganöl aus Marokko, Avocadoöl aus Kenia, Kokosöl aus Indien, Olivenöl aus Palästina, Sheabutter aus Uganda, Mandel- und Aprikosenkernöl aus Pakistan, Granatapfelkernöl aus der Türkei, Sacha Inchi Öl aus Peru, Kakaobutter aus Indonesien und Aloe Vera aus Mexiko.

Was das konkret bedeutet: i+m hat sich selbst dazu verpflichtet, ausschließlich Rohstoffe aus fairem Handel zu beziehen. Natürlich gesetzt den Fall, dass diese am Markt vorhanden sind. Das Unternehmen arbeitet deshalb kontinuierlich daran, ihre vorhandenen und langfristigen Partnerschaften weiter auszubauen sowie neue zu schließen. Viele der Rohstoffe stammen aus Ländern, in denen Ausbeutung herrscht – gerade hier ist es wichtig, faire Preise (meist über dem marktüblichen Preis) zu bezahlen. Dieses Engagement macht i+m zu einer der Kosmetikmarken mit dem höchsten Fair-Trade-Anteil in ihren Produkten.

Warum hat das Unternehmen dann keine Fairtrade-Zertifizierung? Das habe ich bei i+m nachgefragt, denn im Handel dienen solche Zertifikate und Siegel für Konsument*innen oftmals als wichtige Wegweiser und Qualitätsmerkmale. Die kurze Antwort: der Prozess für die Zertifizierung ist komplex und schwierig, zudem kostet das Siegel jährlich einen bestimmten Prozentteil vom Gewinn. Geld, das das Unternehmen lieber in faire Taten investiert.

Ganz neu ist übrigens der Lippenpflegestift Pure Lip Care mit Kakao- und Sheabutter, der das Fairtrade-Siegel trägt. Seine Hülle besteht zudem aus recyceltem Plastik.

Die Liste der fair gehandelten Rohstoffe liest sich sehr international, dabei ist i+m die Unterstützung und die Zusammenarbeit in der eigenen Region ebenfalls sehr wichtig. Die Produkte werden zum Beispiel in Berlin sowie Brandenburg entwickelt und hergestellt. Auch das Verpackungsmaterial stammt aus Deutschland. Die Logistik für den i+m Online Shop hat das Integrationsunternehmen Schloss und Gut Liebenberg übernommen, in dem Menschen mit und ohne Einschränkungen Hand in Hand zusammen arbeiten.

iplusm Naturkosmetik Berlin Frauenhaus Sambia

Das Frauenhaus in Sambia

2014 eröffnete i+m in der Stadt Kabwe in Sambia das erste Frauenhaus des Landes und setzte damit ein starkes Zeichen für das Recht auf Selbstbestimmung in einer Gesellschaft, in der Frauenrechte immer noch missachtet werden. Mit dem dafür gegründeten „Frauenhäuser für Afrika e. V.“ engagiert sich das Berliner Unternehmen gegen häusliche Gewalt gegenüber Frauen und setzt sich dafür ein, die Frauenhaus-Bewegung in Sambia und ganz Afrika voran zu bringen.

Pro Jahr finden im Frauenhaus etwa 100 Frauen mit ihren Kindern Zuflucht. Seit 2015 gibt es einen Obst- und Gemüsegarten, mit dem sich die Frauen selbst versorgen und sich rund um Gartenbau sowie Nahrungsmittelerzeugung weiterbilden können.

Erweiterung des Frauenhauses um ein Waisenhaus und eine Schule

Ganz neu auf dem Gelände des Frauenhauses ist eine Schule, für deren Bau sich „Frauenhäuser für Afrika e.V.“ mit Joachim Deinert, dem Gründer des Vereins „Ein Haus für Kinder“, zusammen getan hat. Nicht nur im Frauenhaus wird dringend Schulbildung für die dort lebenden Kinder benötigt, auch das Dorf Kabwe profitiert von der neuen Einrichtung: bis zu 380 Kinder aus dem Dorf sowie aus dem Frauenhaus bekommen dort einen Schulplatz.

Eine weitere neue Einrichtung ist das Waisenhaus: weil vielen Frauen nach dem auf drei Monate beschränkten Aufenthalt im Frauenhaus keine Zukunftsperspektive haben, wurde für sie eine notwendige Alternative geschaffen. Oftmals sind sie an Aids erkrankt, haben weder finanzielle Ressourcen noch Rückhalt in irgendeiner Art von Gemeinschaft. Die Rückkehr zu ihrer Familie würde zudem die Fortsetzung von Gewalt durch Vater oder Mann bedeuten und ist damit keine Lösung.

Frauenhaus Sambia Cecilia Waisenhaus iplusm Naturkosmetik

Im Waisenhaus finden 20 Frauen und Mädchen langfristig einen Platz und können sich aktiv in die Frauenhausgemeinschaft einbringen sowie dessen Bildungsangebot nutzen. Bei i+m findet ihr die bewegende Geschichte von Cecilia, der ersten Bewohnerin des Waisenhauses, die in einem Jahr die Schule mit Abitur abschließen möchte. Danach will sie studieren oder einen Beruf erlernen, auf jeden Fall möchte sie anderen Mädchen und Frauen helfen und sie unterstützen.

Fair Editions

Die regelmäßig erscheinenden Fair Editions beschreibt i+m selbst als Weltverbesserungsmaßnahme. Diese limitierten Sondereditionen werden nur dafür entwickelt, produziert und verkauft, damit mit den daraus erzielten Gewinnen Projekte mit öko-fairem Anspruch unterstützt werden können. Wie zum Beispiel das Frauenhaus in Sambia (es gehen 100 Prozent der Verkaufserlöse an das Frauenhaus) und die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland (hier wird 1 Euro pro verkaufter Flasche gespendet).

Fairer Umgang mit den Mitarbeiter*innen

Das Unternehmen handelt auch im Umgang mit den eigenen Mitarbeiter*innen fair. So werden sie zum Beispiel am Erfolg in Form eines zusätzlichen Gehalts oder einem Bonus am Jahresende beteiligt.

Und erst kürzlich habe ich auf Instagram eine Story von Luisa aus dem Online Marketing gesehen, in der sie erzählte, dass sie den ganzen Tag aus dem Zug gearbeitet hat. Soweit nichts Ungewöhnliches. Diese lange Fahrt war allerdings eine Fahrt in den Urlaub, für die sie bewusst die umweltfreundliche Bahn gewählt hatte. Auch das halte ich für einen fairen Umgang mit Mitarbeiter*innen, ihnen Flexibilität und Vertrauen entgegen zu bringen. Auch flexible Bürozeiten und einen Tag im Home Office sind bei i+m eine Selbstverständlichkeit.

Mitarbeiter*innen unterstützen Organisationen und Projekte ihrer Wahl

Im vergangenen Jahr hat i+m Naturkosmetik einen Spendenfond ins Leben gerufen, aus dem alle Mitarbeiter*innen einen jeweils definierten Anteil an ein oder mehrere Projekte ihrer Wahl verteilen können. Ich lasse am besten das Unternehmen selbst das Prinzip dieser Initiative beschreiben: „Die i+m Geschäftsleitung stellte allen Teammitgliedern einen hübschen Batzen an Spendengeldern zur Verfügung. Ein*e jede*r kann diesen dann an sorgsam ausgewählte Weltverbesserungsprojekte weitergeben. Immer unter der Prämisse, gemeinsam für eine faire, ökologische und tierfreundliche Welt einzutreten.“

Nachzulesen, wohin diese Mitarbeiter*innen-Spenden geflossen sind, kann man im Blog von i+m in der Artikelreihe Ich bin ein*e Spender*in. Sehr inspirierend!

Übrigens fließen insgesamt ein Viertel der i+m Gewinne in weltverbessernde Projekte: Nicht nur in Form von zahlreichen Sachspenden, sondern vor allem auch in barer Münze. Wie das Unternehmen selbst so schön sagt: „i+m spendet eben mehr als Feuchtigkeit.“

Nicht zuletzt bringt i+m auch regelmäßig eine Spendenaktion auf Veranstaltungen und Messen mit: dort können die Besucher*innen aus mehreren Spendenzwecken (wie das Frauenhaus in Sambia sowie Umwelt- und Tierschutz-Initiativen) ihren Favoriten auswählen und dorthin spendet das Unternehmen einen Euro. So kamen zum Beispiel bei der Glow 2018 in Berlin rund 400 Euro für drei Organisationen zusammen. i+m selbst hat den Betrag sogar noch verdoppelt und damit wurde nach dem Event insgesamt 800 Euro gespendet.

Die Produkte von i+m begleiten mich schon richtig lange, über das Unternehmen lerne ich allerdings regelmäßig was Neues. Und jedes Mal bin ich erneut beeindruckt, was die Marke leistet und mit welcher Haltung dort gewirtschaftet wird. Gemeinwohlökonomie ist hier nicht eine leere Phrase, sondern wird mit Leben und – fast noch wichtiger – Taten gefüllt.

Auch wenn die Berliner Naturkosmetikmarke vielen zunächst durch ihr besonderes Aussehen auffällt, auf den zweiten und dritten Blick gibt es noch so viel zu entdecken, worüber es sich zu sprechen (und schreiben) lohnt.

 

Fotos: i+m // Produktbilder von Veggie Love

Kategorie Beauty, Werbung
Franziska
Autor

Ich bin Franziska und liebe schöne Dinge. Dazu gehören für mich unbedingt Mode sowie Kosmetik und auch gutes Essen in coolen Restaurants. Aber schön soll es nicht nur für mich sein, sondern auch für andere. Nämlich die Umwelt, Tiere und Menschen. Deshalb: vegan, eco und fair.

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