goodgoods. in Hamburg

Einer der Vorteile von Berlin – und da gibt es unzählige – ist, dass Hamburg nicht so weit entfernt ist. So bin ich vor einiger Zeit morgens in den Zug gestiegen, um den Tag in der Hansestadt & auf der Messe goodgoods. zu verbringen.

Dabei hatte ich das große Vergnügen, Hanna von „Hamburg is(s)t vegan“ zu treffen und Zeit mit ihr auf der Messe zu verbringen. Immer schön, wenn aus digitalen Konversationen echte Gespräche werden und man sich auch im wahren Leben sehr sympathisch ist.

Und was gab es auf der Messe für nachhaltigen Konsum zu sehen:

  • fairliebt: Das Modelabel aus Hamburg mit schönen T-Shirts & Damenbekleidung. Besonders hat mir das das „I love Tofu“-Shirt gefallen.
  • glore: globally responsible fashion für Frauen & Männer durfte auf der Messe natürlich nicht fehlen. Unweit der Messehalle, in der Glashüttenstraße 5 im Karoviertel, gibt es einen glore Concept Store für grüne Mode. Ein Besuch dort war Pflicht und angetan haben es mir die weißen Sneakers von Veja mit orangenen „V“ sowie die Taschen von Rosa Rossipal.
  • toodot: Ebenfalls ein Label aus Hamburg. Hier gibt es zeitlose & klassische Hemden, Tees & Polo-Shirts für Herren.
  • recolution: 2010 gegründet & auch aus Hamburg – fair produzierte Streetfashion aus natürlichem Stoff, der laut Herstellerangabe süchtig macht.
  • Maygreen: Auch der Hamburger Laden für Fair Organic Fashion zeigte eine Auswahl seines Bekleidungssortiments für Damen auf der goodgoods. Sehr gut: hier gibt es (noch) Schuhe von Beyond Skin und mir hat besonders das Shirt „Love“ von Lanius gefallen.
  • i+m Naturkosmetik: Sehr schön, eine meiner Lieblingskosmetikmarken aus Berlin in Hamburg zu sehen. Nachdem der Naturkosmetikhersteller im Februar die neue Berlin-Serie vorgestellt hatte, gibt es nun wieder eine Neuheit: Ein Berlin-Reiseset mit Duschgel, Körperlotion, Shampoo & Pflegespülung. Ursprünglich wurde diese Serie für „The Mandala Hotel“ in Berlin entwickelt, um dort die Gäste mit lokaler & veganer Naturkosmetik zu verwöhnen. Nun ist das Set auch für Berliner & Nicht-Berliner für unterwegs erhältlich.
  • Stop the water while using me: Auf den ersten Blick habe ich mich in die schönen, puristischen Flaschen verliebt. Die Message ist klar & deutlich – dreh den Wasserhahn zu, während du dich einseifst. Entwickelt wurde die vierteilige Serie für Hotelbadezimmer, um dort die Gäste zum sparsamen Umgang mit der Ressource Wasser anzuregen. Rein pflanzlich sind das Orange Wild Duschgel, das Rosemary Grapefruit Shampoo & die Sesame Sage Bodylotion. Erhältlich sind die Produkte auch für jedes private Badezimmer.
  • living Responsible: Hier gab es die kompett vegane Naturkosmetiklinie von Naturtalent2 zum Anfassen, Testen & Kaufen.
  • Original Beans: Schon vor einer Weile habe ich in Berlin die unglaublich gute Schokolade von Original Beans entdeckt. Wie so oft war es die Verpackung, die mich das Produkt hat näher anschauen lassen. Hier kann sich aber auch der Inhalt sehen lassen: „Piura Porcelana“ mit Kakaobohnen aus den peruanischen Anden und Noten von Limone, Aprikose & Pekannuss oder „Beni Wild Harvest“ mit Kakaobohnen aus dem bolivianischen Amazonas mit sonnengetrockneten Beeren, Melone und Noten von tropischen Früchten. Für jede Tafel wird von örtlichen Bauern ein Baum gepflanzt. Die Kakaobohnen werden selbstverständlich fair gehandelt, Kleinbauern werden direkt unterstützt und gleichzeitig der Regenwald geschützt.

Ein kurzer Ausflug ins Karo- und Schanzenviertel führte mich zu glore, den ich als einzigen der derzeit drei glore-Läden noch nicht besucht hatte. Bei Hanna hatte ich schon so oft von der „Eisbande“ gelesen, dass ich auch unbedingt selbst hingehen wollte. Mousse au Chocolat & Schniggers (vegan & bio) waren cremig, schokoladig und so gut, dass ich auch gerne eine Eisbande in Berlin hätte. Weil das für einen Tag noch nicht genug Schokoladengenuss war, bin ich noch auf einen Sprung bei „Liebes Bisschen“ vorbei. Sehr schöner Laden & sehr guter Cupcake.

Eine Messe ist keine richtige Messe, wenn ich nicht Mandy Geddert von „CharLe“ und Enrico Rima von „Lebenskleidung“ treffe. Ein guter Abschluss für einen schönen Tag!

Anmerkung zur goodgoods.: Dass eine Messe, die zum ersten Mal stattfindet, eher klein ausfällt, ist nachvollziehbar und verzeihlich. Dass es aber auf einer Messe für nachhaltigen Konsum über Currywurst & Pommes hinaus kein wirkliches Essensangebot gibt, ist für mich schlicht & ergreifend nicht begreiflich. Auch einen vermeintlich fairen Pelz auf einer nachhaltigen Messe zu sehen, hat mich fassungslos gemacht. Dieser wurde auf vielfachen Prostest am dritten & letzten Tag von der Messe entfernt.

Kategorie Fashion
Autor

Ich bin Franziska und liebe schöne Dinge. Dazu gehören für mich unbedingt Mode sowie Kosmetik und auch gutes Essen in coolen Restaurants. Aber schön soll es nicht nur für mich sein, sondern auch für andere. Nämlich die Umwelt, Tiere und Menschen. Deshalb: vegan, eco und fair.

5 Kommentare

  1. Ein sehr schöner Artikel. Da ich selbst vejas habe, haben mich die weißen Sneakers neugierig gemacht. Leider finde ich unter den Fotos nicht das Bild von den Schuhen.
    Übersehe ich etwas oder ist es ein Versehen?

    • Franziska

      Leider hat eine Verlinkung auf einzelne Bilder bei Instagram nicht funktioniert – jetzt führen die Links zu Flickr. Danke für den Hinweis!

    • Franziska

      Genau – Baumwolle (und kein Leder weit & breit).

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