Im Interview: Notic Nastic

Keine Fashion Week in Berlin ohne Notic Nastic – so auch in diesem Sommer. Und wieder gab es ein Interview – dieses Mal im eco showroom nach einer benecos Make up Session.

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  • Die Geschichte mit dem Veganismus

Als Teenager engagierte sich Notic Nastic in New York für den Umweltschutz und sammelte Geld zugunsten des Hudson River. Dabei arbeite sie mit „netten Hippies“ zusammen – einer dieser Hippies war Vegetarier. Davon war sie so beeindruckt, dass sie es ihm gleichtat. Und merkte: so schwer ist das gar nicht.

Als Vegetarierin kam sie nach Europa und aß dort zunächst sehr viel Käse. Bis sie sich irgendwann nicht mehr gut fühlte. Erst mal war es eine gesundheitliche Entscheidung, vegan zu leben. Je mehr sie lernte und über eine vegane Lebensweise erfuhr, desto passionierter und leidenschaftlicher wurde sie. Sie fand in diesem Lebensstil all das wieder, was ihr wichtig war und an was sie glaubte: Liebe und ansteckende positive Energie. Vegan zu werden, war die beste Entscheidung ihres Lebens, sagt sie heute.

Und mit der veganen Ernährung kamen auch die Kochbücher und sie lernte, zu kochen, backen und auch mit der veganen Rohkost beschäftigt sie sich.

  • Und im Kleiderschrank?

Auch hier lebt Notic Nastic den ganzheitlichen Gedanken: nimm nur, was Du brauchst. Oft gibt sie Sachen an Freunde weiter oder spendet sie an gemeinnützige Organisationen. Sie liebt Umasan für ihre Auftritte und  dafür, wofür das Label steht. Ganzheitlichkeit, Nachhaltigkeit und Bewusstsein gegenüber der Umwelt und Mitmenschen – und das ohne dabei auf Stil zu verzichten. Sie hat nur Kleidungsstücke im Schrank, die sie wirklich liebt und umgibt sich gerne mit positiven Dingen: Humor, Glamour und Style.

  • Ihre Lieblingsmarken

Umasan: „You want it, because it it so cool.“

Obsessive Compulsive Cosmetics: die besten Lippenfarben (Lip Tart) und Pigments

Melissa: außergewöhnliche Schuhe

Mac Cosmetics: Bei dieser Make-up-Marke gibt es zahlreiche vegane Produkte

Notic Nastic – vielen lieben Dank für das Gespräch. Es war wie immer ein Vergnügen!

Kategorie Beauty
Autor

Ich bin Franziska und liebe schöne Dinge. Dazu gehören für mich unbedingt Mode sowie Kosmetik und auch gutes Essen in coolen Restaurants. Aber schön soll es nicht nur für mich sein, sondern auch für andere. Nämlich die Umwelt, Tiere und Menschen. Deshalb: vegan, eco und fair.

3 Kommentare

    • Liebe Lisa – Mac Cosmetics gehört zum Estee-Lauder-Konzern. Die Anti-Tierversuchshaltung hat Mac dennoch aufrecht erhalten – allerdings nur bis zu diesem Frühjahr. Da wurde bekannt, dass Mac zwar weiterhin tierversuchsfrei bleiben will und nur Tierversuche zulässt, wenn diese per Gesetz verlangt werden. Erklärung: Mac möchte auch in China Produkte verkaufen und dafür sind Tierversuche notwendig. Total absurd. Urban Decay wollte übrigens ebenfalls nach China expandieren, hat dies aber auf Druck der Öffentlichkeit nicht getan und bleibt somit weiter frei von Tierversuchen. Hier ein paar Links dazu:
      http://www.logicalharmony.net/mac-cosmetics-is-no-longer-cruelty-free/#axzz26397ki7y
      http://www.logicalharmony.net/animal-testing-and-china/#axzz26397ki7y
      http://www.veganblog.de/2012/07/09/erfolg-urban-decay-bleibt-tierversuchsfrei/

      Noch mal zu Mac: Ich hatte eine Weile überlegt, ob ich die Erwähnung von Mac im Interview belasse. Aber das sind die Antworten von Notic Nastic und auf vielen Bildern der Veranstaltung, bei der das Interview statt fand, ist ein Make up von Mac im Hintergrund zu sehen. Fakt ist: es gibt einige Produkte von Mac, die vegan sind. Meine letzte Produktanfrage bei Mac liegt schon ein paar Jahre zurück, damals war ich etwas geschockt, in wie vielen Produkten Karmin enthalten ist. Zum Beispiel in einem grauen oder cremeweißen Lidschatten – wozu braucht es da Karmin? Dann habe ich ohnehin auf Naturkosmetik umgestellt und Mac ist für mich persönlich etwas in Vergessenheit geraten. Mac selbst war sehr lange tierversuchsfrei. Allerdings unterstützt man mit dem Kauf der Produkte auch den Mutterkonzern. Hierbei bleibt jedem selbst überlassen, ob man eine tierversuchsfreie Tochterfirma unterstützen möchte, damit der Mutterkonzern den Erfolg von tierversuchsfreier Kosmetik sieht und hoffentlich ebenfalls umdenkt oder ob man die Tochterfirma dann auch per se ablehnt. Mit dem Export nach China hat sich nun aber alles verändert und so lange Mac nicht umdenkt, will und werde ich persönlich keine Produkte von Mac empfehlen. Ich habe heute keine Info darüber gefunden, ob eine Chance besteht, dass Mac es Urban Decay gleichtut – ich werde das weiterhin im Auge behalten. Die Kosmetik von OCC, die ebenfalls im Artikel erwähnt ist, ist vegan und tierversuchsfrei und wird von vielen als das vegane Mac gehandelt. Vielleicht hast Du ja die Möglichkeit, die Marke mal auszuprobieren – die empfehle ich nämlich immer gerne. Love & Veggies, Franziska

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