Raw Love – Interview mit der strahlenden Melanie Maria Holzheimer

Das Zusammentreffen mit manchen Menschen hinterlässt einen inspiriert, gut gelaunt und innerlich vor Freude hüpfend. So eine Begegnung hatte ich diese Woche mit Melanie Maria Holzheimer, die ich zum Interview getroffen habe und sie rund um Rohkost und ihre Arbeit als Heilpraktikerin und Rohkostköchin und –Lehrerin ausfragen durfte.

Mein Herz hatte sie gleich erobert, denn Melanie brachte mir warmen Rohkost Kakao sowie weitere Leckereien mit: Falafelbällchen, Hummus, Rohkostbrot und Schokokekse. Den Kakao habe ich gleich getrunken – wow! Schon der Geruch war unglaublich betörend und der Geschmack noch viel besser. Und was mein Abendessen sein würde, war dann ja auch klar. Und nicht nur das sind Gründe, um von Melanie ganz angetan zu sein: in ihrem Logo, der Kakaobohne, sind die Bohnen in Herzform dargestellt und auch sonst finden sich viele Herzen auf ihrer Webseite. Darüber hinaus ist ihre „signature color“ ebenfalls Pink – sie kam in einem unglaublich tollen pinken Blazer und grünem Rock zum Interview. Hat mir natürlich gefallen. Aber ganz abgesehen vom mitgebrachten Essen, den Herzen und ihrem Outfit, ist Melanie nicht nur unglaublich nett, sondern ihr Wissen rund um Rohkost und Ernährung beeindruckend.

Vegetarierin, Veganerin, Rohköstlerin

Ganz ungeplant hat Melanie den klassischen Weg von der Vegetarierin zur Veganerin zur Rohköstlerin zurück gelegt. Fleisch hat ihr nie geschmeckt (das kommt mir doch sehr bekannt vor) und deshalb hat sie mit 15 auch einfach aufgehört, welches zu essen. Sie sagt selbst, sie hat als Vegetarierin gut gelebt, aber sich ungesund ernährt – Weißbrot, Toast und viel Käse. Als sie dann mit Anfang 20 eine Ausbildung zur Heilpraktikerin begonnen hat, wurden ihr die Zusammenhänge zwischen Gesundheit & Ernährung immer bewusster. Für den Anfang startete sie mit einem Apfel pro Tag.

Die Gala, Demi Moore & Rohkost

In ihrer Ausbildung lernte sie Trennkost und Ayurveda kennen und über Ayurveda dann auch Yoga. Je bewusster sie mit sich und ihrer Ernährung wurde, desto besser ging es ihr. Sehr schön auch ihr Schlüsselerlebnis und der Beginn ihres Interesse für Rohkost: 2006 entdeckte sie in der Zeitschrift Gala ein Bild von Demi Moore, die von innen heraus strahlte oder wie der Amerikaner sagt: she glows. (Ich kann bestätigen, dass Melanie inzwischen auch selbst den Glow hat). Unter dem Bild stand, dass Demi Rohköstlerin ist. Also fing Melanie an zu recherchieren und wurde auf amerikanischen Webseiten fündig, denn in Deutschland gab es damals noch sehr wenig bis gar nichts rund um Rohkost. Sie las Bücher und probierte es einfach aus: eine Woche nur Rohkost. In dieser Woche ging es ihr einfach nur super oder wie sie selbst sagt: bombastisch. Sie blieb also weiterhin dabei. Allerdings dauerte es ein ganzes Jahr bis sie von der Ernährung mit vielen Süßigkeiten (ihrer damaligen Leidenschaft) zur hundertprozentigen Rohköstlerin wurde. Dabei halfen ihr auch köstliche Rohkostdesserts ungemein.

Rohkost als Beruf…

In ihrer Familie spielte Essen und Ernährung immer eine große Rolle. Ihre Oma war Köchin und sie besaß bereits als Kind jede Menge Kochbücher. Am Wochenende dekorierte und garnierte sie immer liebevoll den Frühstückstisch für ihre Familie und hatte als Kind zwei Berufswünsche: Showmaster oder Essensplattendekorateurin. 2007 an Silvester hatte sie eine Eingebung, die ihr die Erfüllung von beidem ermöglichen sollte: sie war gerade dabei für das gemeinsame Essen mit Freunden eine Rohkosttorte zuzubereiten und dabei dachte sie sich: So einfach und lecker, wenn das alles wüssten, würden sich viel mehr von Rohkost ernähren. Und so entstand der Plan, selbst Kurse zu unterrichten und ihr Wissen zu teilen.

…und Berufung

Nach zwei Jahren mit der Rohkost und ihrem Umzug von Frankfurt nach Berlin, fing Melanie an, sich auch beruflich in Richtung Rohkost auszurichten. In ihrer Heilpraktikerpraxis in Frankfurt war sie bereits auf Ernährung und Entgiftung spezialisiert. Nach ihrer Ausbildung am Living Lights Culinary Arts Institute in Kalifornien begann sie 2008 in Berlin mit dem Unterrichten von Zubereitungskursen. Dabei ist es ihr wichtig, alltagstaugliche Rezepte weiter zu geben. Sie hält Vorträge, ist eine überaus erfahrene und beliebte Rohkost-Köchin, macht Caterings und berät und unterstützt auch weiterhin als Heilpraktikerin in ihrer Praxis Sun Spirit rund um Entgiftung und Ernährung.

Ich liebe es, mit Menschen zu sprechen, die ihren Weg gefunden haben und ihre Leidenschaft und Begeisterung von etwas zum Beruf gemacht haben. Bei Melanie merkt man ganz genau, wie sehr sie ihren Beruf liebt, der natürlich viel mehr als nur ein Beruf für sie ist, nämlich Berufung und Erfüllung. Sie ist immer noch begeistert von der Vielfalt ihrer Ernährungsweise und davon, welche rohen Gerichte man zubereiten kann. „Wir leben im Paradies“, das ist ihr Motto und Slogan – passend zum Lebensgefühl, das sie mit Rohkost verbindet: Fülle, Farben und Aromen.

Ein typischer Rohkosttag

Und weil ich als Veganerin immer gefragt werde, was ich eigentlich so esse, konnte ich mir nicht verkneifen, Melanie zu fragen, was sie eigentlich den ganzen Tag so isst:

Zum Frühstück entweder ein grüner Smoothie, Obstsalat oder Früchte. Was sie im Laufe eines Vormittags meist trinkt: einen warmen Rohkost Kakao. Mittags gibt es einen großen Salat mit Zutaten je nach Saison. Als Sattmacher gibt es dazu Kräcker oder Rohkostbrot, Oliven oder eine halbe Avocado. Eventuell gibt es danach ein Mini-Dessert, zum Beispiel Kakaorohmasse. Nachmittags kann Obst oder ein Mango-Banane-Pudding ein guter Snack sein. Abendessen mit etwas weniger rohem Gemüse: Belegte Kräcker mit Tomate, Salat oder Gurke. Gut ist ein frühes Abendessen, denn Rohkost am Abend ist nicht für jeden allzu gut verträglich. Zur Entlastung des Körpers ist es darüber hinaus empfehlenswert, nicht mehr als fünf Komponenten in einer Mahlzeit zu mischen.

Rund um Rohkost

  • Umstieg von normaler oder veganer Kost auf Rohkost: Von heute auf morgen auf komplett und nur roh ist für viele Menschen zu extrem und der Körper ist damit überfordert. Deshalb ist es sogar ratsam, den Rohkostanteil langsam immer weiter zu steigern, dabei auf die eigenen Bedürfnisse zu hören und auszuprobieren, was gut tut.
  • Rohkost auf Reisen: Melanie ist inzwischen routiniert und reist vorbereitet. Im Gepäck hat sie Rohkostbrot, Obst, Gemüse oder einen grünen Smoothie. Für ihren Vitamix hat sie einen eigenen Koffer und er kommt deshalb oft mit auf Reisen. Meist kommt sie bei Freunden unter, dort übernimmt sie dann einfach das Einkaufen und Zubereiten der Mahlzeiten.
  • Rohkost & Dogmen: In nicht allzu ferner Zukunft möchte Melanie wieder nach Indien reisen – dort ist eine reine Rohkosternährung aber nicht empfehlenswert. Sie passt sich dort also so gut wie möglich dem Land an und kehrt danach wieder zu ihrer Rohkost zurück. Was lernen wir: Rohkost ist keine Religion oder ein Konzept, was auf Biegen & Brechen eingehalten werden muss. Anpassung an ein fremdes Land ist nichts Schlechtes – im Gegenteil. In Indien würde das Verzehren von rohem Obst oder Gemüse vielleicht sogar krank machen. Auch sonst ist Melanie nicht oberlehrerhaft streng mit sich selbst: sie hört einfach auf ihre Bedürfnisse. Einen Winter lang hat sie ihre Ernährung gerne mit warmen Gerichten ergänzt, einen anderen Winter hat sie das nicht gebraucht. Wenn sie Lust auf ein warmes Gericht, wie zum Beispiel Kürbissuppe oder Quinoa hat, dann isst sie das.
  • Rohkost im Restaurant: Sie bestellt einen großen grünen Salat. Selbst dabei hat sie eine Avocado (Sorte Hass, weil die besser nachreifen und cremiger sind), Kräcker und manchmal auch ein eigenes Dressing.
  • Rohkost und deren Verträglichkeit: Rohkost ist nicht für jeden gleich gut geeignet. Klima, Lebensphase und auch die persönliche Konstitution spielen eine wichtige Rolle. Was heute für einen gut ist, kann schon morgen nicht mehr gut sein. Auch hier geht es darum, auf den eigenen Körper zu hören.
  • Melanie’s Rat für Rohkost-Einsteiger: Ausprobieren und schauen, was passiert. Lebensmittel in Bioqualität einkaufen – der Nährstoffgehalt ist besser und die Belastung mit Giftstoffen geringer. Einkaufen nach dem Prinzip: was spricht mich heute an. Ein Kochbuch für Anfänger, nur Messer und Schneidebrett notwendig: „Raw Food made easy. For one or two people.“ von Jennifer Cornbleet. Etwas fortgeschritten, ein Mixer ist notwendig: „Ani’s Raw Kitchen“ von Ani Phyo mit vielen guten alltagstauglichen Rezepten.
  • Mit welchen Küchengeräten kann man auskommen: ein guter Mixer (Melanie ist bekennende Vitamix-Anhängerin) und ein Dörrgerät.
  • Rohkost und Nahrungsergänzung: Der Sohn der Königin der grünen Smoothies, Victoria Boutenko, bekommt sein B12 (auf dessen Aufnahme Vegetarier, Veganer & Rohköstler verstärkt achten müssen) aus dem Verzehr von großen Mengen Wildkräutern. Einfach gesagt werden diese nicht gewaschen und durch die enthaltenen Bodenmikroben nimmt er ausreichend B12 aus. Aber wenn man in der Stadt wohnt, ist der Verzehr dieser Mengen von Wildkräutern nur schwer oder gar nicht möglich. Deshalb rät Melanie ihren Klienten zu Substitution. Ein Mangel von B12 ist eine ernste Sache: Depression, Antriebslosigkeit und sinkende Leistungsfähigkeit sowie Nervenschäden können die Folge sein.
  • Die Ernährung nur mit Gourmet Rohkost ist kein Schlankmacher: Nüsse, getrocknetes Obst und die Kombination von vielen verschiedenen Zutaten schmeckt zwar toll, ist aber vielleicht nicht das Richtige für jeden Tag und sollte etwas Besonderes bleiben.
  • Viele grüne Gemüsesorten (zum Beispiel Mangold) enthalten Oxalsäure, die sich im Körper einlagern kann. Die Folge können Kopfschmerzen oder Taubheitsgefühl im Gesicht sein – das will man nicht. Deshalb ist es ratsam, zwischen den verschiedenen Blattgrüns abzuwechseln statt wochenlang nur das gleiche für Smoothies oder Saft zu verwenden: Rucola, Mangold, Blattsalate, Wildkräuter, Spinat, Grünkohl, Schwarzkohl – die Auswahl ist groß genug.

Ein schöne Aussage von Declan Blench, die mir Melanie erzählt hat: Als er vom Veganer zur Rohkost kam, war das wie der Wechsel vom Schwarz-Weiß-Fernseher zum HD-TV. Alles ganz klar, bunt und hochauflösend.

Mehr über Melanie auf ihrer Webseite und ihrem Blog mit Rezepten. Und weil ihr viele Fragen immer wieder gestellt wurden, hat sie ein FAQ rund um Rohkost zusammen gestellt.

Vielen Dank für die Leckereien, meinen erster Einkauf von Kale (=Schwarzkohl) und das überaus nette Gespräch!

Für meinen Bericht über den  Rohkostkurs „Save the Cow! – Rettet die Kuh! – Milch, Joghurt, Quark, Käse, Butter und Eis“ von Melanie bitte hier entlang.

12 Kommentare

  1. …schöner Artikel, danke :-) denke solche Artikel können anderen Menschen Mut machen und helfen.
    Wildkräuter in der Stadt zu finden ist allerdings oft einfacher als auf dem Land, da die meisten das nicht glauben oder sich vorstellen können ( was dann auch der Grund ist, dass sie keine Wildkräuter finden) gibts von uns einige Wildkräuterkurse in Städten nächstes Jahr.
    Noch ein zweiter Punkt, bei bis zu 60000 vermuteten Inhaltsstoffen in Wildkräutern, hab ich mich irgendwann gefragt, ob ich die wegen dem B12 oder den restlichen 59999 Inhaltsstoffen oder weil einfach gut schmecken und Power geben essen ;-)

    Liebe Grüße
    Frank

  2. Great article! I can’t imagine going into a restaurant and pulling an avocado out of my purse, though… does that really go over well with the wait staff? :)

    I have a question for you…. I assume you did your homework about raw diets before jump-starting one. I just saw on Amazon that the authors of Becoming Vegan (which I live by) also have a book called Becoming Raw. Did you read that or any other nutritional book before starting? Or have you tried analyzing what you eat every day in a nutrition program to make sure you are covering all your vitamin/mineral bases? (e.g. caloriecount.com or similar?)

    I’m not being critical – I truthfully don’t know, and I’m genuinely curious. I just know that I rely on a lot of whole grains, beans, legumes, etc. Can I ask whether you’re finding that your diet is fulfilling your daily requirements, even without these things?

    As a disclaimer, I do realize that the US RDA (recommended daily allowance) levels are not the be-all and end-all of nutrition; these are the same people that recommend 3 daily servings of dairy and meat, after all!! But I still aim for the RDA of iron, calcium and potassium, despite my mistrust of the US nutritional establishment. Better safe than sorry, I guess. Germany has its own standards, of course, whatever they’re called… do you aim for these?

    • Dear Emily – I am glad you liked the article! Last Saturday I wished I had carried an avocado with me, because even in an all vegan restaurant I was left with eating a green salad.

      I have to admit (and I wrote about this in my raw love diary before, so it’s not a secret), that I did some homework, but not weeks & weeks of research. Since I was coming from a temporary very chaotic vegan diet, I assumed that everything I would eat during the four weeks of raw, would be a million times better than the large amounts for carbs I have been eating for weeks. Since I do feel a huge change in my well being and mood, my assumption fortunately turned out to be true.

      Usually I eat a balanced vegan diet with veggies, fruit, whole grains, legumes and beans, and I try to listen to my body and what it craves. For example, there are times I eat a lot of nuts, but then there a times, when I do not have any appetite for nuts at all. But you are absolutely right, it is important to take care of yourself and your own health. So thank you very much for recommending the book “Becoming raw”, I will happily take a look and learn from it.

      As for now, I feel fulfilled and do not have any feeling, that I`m lacking any nutrients. But this is for now, maybe in a few weeks time that might (hopefully not) change. Paying attention to my health is important, therefore a check up and blood test is in my not so distant future (not only because of eating raw, but because of B12 after years of being vegan).

      A few days ago I have found a vegan raw food pyramid, I have just shared it in my raw love blog. http://raw-love.posterous.com/tag-21-raw-food-pyramid

      Thanks so much for reading, commenting & caring! Love & Veggies, Franziska

  3. Großartig, Frau Veggie Love,
    ein sehr informativer Artikel von Dir,
    ein liebvolles Porträt einer liebevollen strahlenden Frau.
    Und was mich freut- sie hat den dogmatischen Ansatz nicht, der mich oft eher verschreckt bei „Ernährungs-Gurus“.
    Und er macht mir Lust jetzt sofort wieder eine schöne Schüssel Salat herzurichten.

    Liebe grüße, Sonja

  4. Aber Kale ist doch Grünkohl?!
    Gestern erst auf dem Markt gekauft….

    Liebste Grüße
    Frau Hase

    • Frau Hase: So wie ich das sehe, ist sowohl Grün- als auch Schwarzkohl Kale. Auf jeden Fall sieht Schwarzkohl aus wie Grünkohl, nur eben dunkler. Nach Schwarzkohl teste ich dann auch Grünkohl.

      Nicole & Kathrin: Freut mich, dass Euch der Artikel gefällt!

      Sonja – Ja, aus Ernährung sollte nie eine Religion gemacht werden. Weder bei Veganismus, Rohkost, Vegetarismus und so weiter.

      Vielen Dank für Eure Kommentare! Love & Veggies, Franziska

  5. Thanks for taking the time to reply! I will be interested to hear what you think of Becoming Raw. I think Becoming Vegan is probably the best and most reliable book about vegan diets that I have come across, so I am sure their Raw book is just as sound.

    Hope you’re feeling better. I had a nasty cold a few weeks ago and I couldn’t help but think, „isn’t a vegan diet supposed to make me immune from this crap?“. I guess it doesn’t quite work that way… ;)

    • My thoughts exactly! Aren’t we vegans supposed to be super healthy all the time?! Especially right now with all my raw green veggies intake, but well, I guess this was my body’s way to tell me to take it slow. I’ll be happy to share my thoughts on Becoming Raw! Have a great evening! xx

  6. Huhu Franziska,

    in meiner Mittagspause stöbere ich mal wieder (wie so oft) bei dir herum und entdecke heute diesen supertollen Artikel. Danke dafür :-). Er liest sich wahnsinnig anregend, positiv und motivierend. Immerhin hast du einen guten Anteil daran, dass ich nach wie vor Smoothies frühstücke (mittlerweile sogar in Grün!) und mich durch diesen Vitaminkick am Morgen einfach gut fühle. Generell gibt es bei uns nun häufiger Rohkost, doch ich bleibe nach wie vor eine Anhängerin von „warm“ – ich merke, dass mir wärmende Speisen einfach gut tun. Dennoch lese ich solche Artikel unheimlich gern – ich finde Menschen, die authentisch und von einer Sache überzeugt sind, total inspirierend :-).

    Die Kirschbiene

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