The next pig thing: Ein Designprojekt für Schweine

Franziska I am a pig I Veggie Love

Think Pig! Schweine sind soziale und hochintelligente Tiere. Und doch sperrt man sie ein, tötet sie und isst sie. Auf diese Ungerechtigkeit macht der Schweizer Student Niklaus Schneider mit dem Projekt „I’M A PIG“ und der dazugehörigen Kollektion aufmerksam. Sie entsteht im Rahmen seiner Masterarbeit an der Zürcher Hochschule der Künste im Kontext Trends- und Zukunftsforschung.

Seine Kleiderkollektion richtet sich dabei an alle, die sich mit den coolen Tieren solidarisieren und so die Öffentlichkeit sensibilisieren wollen. Nebst der Message “I’M A PIG” verweist eine nummerierte Ohrmarke (wie die Schweine in der Tierhaltung tragen müssen) auf den schweinlipinken Kleidungsstücken (T-Shirt und Pulli, beide natürlich bio & fair) darauf, dass Schweine keine blossen Nummern, sondern Individuen mit Charakter und Bedürfnissen sind.

I am a pig Kampagnenfoto Nora Dal Cero I Veggie Love

Go pig or go home

Nun gilt es, die Kleider-Kollektion zu realisieren und die “I’M A PIG”-Message an die Öffentlichkeit zu bringen. Deshalb hat Niklaus ein Crowdfunding auf wemakeit lanciert. Bereits nach wenigen Tagen war das Projekt voll finanziert – offenbar gibt es viele tolle Menschen, die Schweine super finden und der Welt zeigen wollen, wie cool diese Tiere sind. Auch das zweite Funding-Ziel wurde bereits erreicht und alle, die ein T-Shirt oder mehr als Belohnung gewählt haben, bekommen eine Tasche gratis zu ihrem Goodie dazu. Nun hat Niklaus ein drittes Funding-Ziel gesetzt: wenn bis zum Ende der Kampagne in 14 Tagen die Summe von 6.400 Franken zusammen kommen, werden Fanschals mit der Aufschrift „Go pig or go home“ produziert.

Something pig is happening

In der Schweiz werden jährlich rund 2,5 Millionen Schweine getötet, während 500.000 Hunde ein wohlbehütetes Leben führen (In Deutschland ist diese Zahl weit höher. Ich habe nur eine Schätzung von 2010 gefunden, damals waren es rund 48 Millionen Schweine). Aber auch Schweine können – genau wie Hunde – auf ihren Namen hören und Kunststücke erlernen. Bei uns haben Schweine jedoch meist keinen Namen, sondern nur eine Nummer – sie werden eingesperrt, getötet und dienen in erster Linie als Fleischlieferanten. Niklaus will mit seiner Kampagne erreichen, dass Schweine nicht mehr gegessen werden, sondern ein Recht auf Leben und Unversehrtheit erhalten.

Pig me up

Möchtest auch du ein Schwein sein und Deine Empathie für die sensiblen Lebewesen zeigen? Dann hilf mit, die Kampagne von Niklaus zu unterstützen und auch das dritte Funding-Ziel zu erreichen. Hier geht es zur zum Crowdunding. Mögliche Gewinne aus dem Projekt spendet Niklaus vollumfänglich an eine Tierrechtsorganisation.

Alle Fotos: Nora Dal Cero

Kategorie Fashion
Autor

Ich bin Franziska und liebe schöne Dinge. Dazu gehören für mich unbedingt Mode sowie Kosmetik und auch gutes Essen in coolen Restaurants. Aber schön soll es nicht nur für mich sein, sondern auch für andere. Nämlich die Umwelt, Tiere und Menschen. Deshalb: vegan, eco und fair.

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