Veggie Love goes Fashion: Veganista

Veganista Necklace

Neulich habe ich bei Independent Fashion Bloggers einen coolen Artikel über Blogs & Boyfriends gelesen. Die Autorin beschreibt darin sehr anschaulich, wie ihr Blog den Platz eines Mannes in ihrem Leben einnimmt. Wenn Blogs also wie (feste) Freunde zählen, dann habe ich einen, mit dem ich quasi verheiratet bin (Veggie Love), einen von dem ich mich kürzlich getrennt habe (Berlin is(s)t vegan) und übergangslos zum Nächsten gewechselt bin (Deutschland is(s)t vegan). Dann hatte ich noch die Affäre, aus der was Ernstes wurde (Raw Love). Zwei Kontakte im Ausland (Chic Vegan & One Green Planet) pflege ich auch noch. Und seit vergangener Woche gibt es einen Neuen: Veganista, mein Modeblog.

Warum nun ein eigenes Modeblog?

  • Inspiration: Veganismus ist gut und sieht gut aus. Ähnlich wie beim Essen geht es auch bei der Mode nicht um Verzicht, sondern um bewussten Konsum. Schöne ökoveganefaire Mode gibt es. Noch nicht in rauen Mengen, aber immer mehr und diese will entdeckt werden.
  • Leidenschaft: Ich mochte Modemagazine schon immer. Was liegt also näher als das in Blogform zu übertragen?
  • Und auch eine gute Portion Neugier: Ich wollte schon immer unter die Modebloggerinnen gehen.

 

Veggie Love & Veganista

Veganista soll Veggie Love natürlich nicht ersetzen – ich sehe es eher als eine Ergänzung. Mit vielen Bildern und eher kurzen Texten. Und bei Veggie Love geht es auch weiterhin in gewohnter Ausführlichkeit um Öko-Mode, (Natur-)Kosmetik und Gastronomie.

Mein Ziel mit Veganista ist nicht, zum Massenkonsum aufzurufen oder volle Einkaufstüten zu präsentieren. Weniger ist manchmal oder eigentlich meistens mehr. Vintage oder Second Hand ist immer am allernachhaltigsten, weil keine Energie für die Neuherstellung von Materialien verbraucht wird. Die Herstellungsbedingungen in der konventionellen Modebranche sind zum großen Teil schrecklich, die Ausbeutung von Menschen und von Tieren schlicht und ergreifend grausam. Faire Herstellungsbedingen und ungiftige Stoffe – so muss gute Mode sein. Und das selbstverständlich ganz ohne tierliche Materialien.

Das neue Blog richtet sich nicht nur an weibliche Veganistas, auch Ethically Handsome Men kommen nicht zu kurz und können sicher das ein oder andere Kleidungsstück für sich entdecken.

PS: Ich bin echt froh, dass Blogs nicht wie Männer zählen. Sonst stände ich jetzt hier ganz schon umtriebig da.

Kategorie Fashion
Autor

Ich bin Franziska und liebe schöne Dinge. Dazu gehören für mich unbedingt Mode sowie Kosmetik und auch gutes Essen in coolen Restaurants. Aber schön soll es nicht nur für mich sein, sondern auch für andere. Nämlich die Umwelt, Tiere und Menschen. Deshalb: vegan, eco und fair.

5 Kommentare

  1. Wie schaut es für Männer aus? Gerade im Business Bereich fehlt es vorne und hinten. Blogs wie Ethical Man sind zu „weit“ weg. Gibt es ein Pendant für in Deutschland lebende Männer?

    • Lieber Christian – die schlechte Nachricht ist: nein, gibt es leider nicht. Ich habe bisher keine Blogs wie „The Ethical Man“ oder „The Discerning Brute“ in Deutschland gesehen. Die gute Nachricht: Reichlich Potential, um ein solches Blog zu starten. Meiner Einschätzung nach fehlt es aber nicht nur an Blogs, sondern im ersten Schritt an ökoveganerfairer Mode & Bekleidung für Herren. Und Schuhe. Wie Du auch schreibst – gerade im Business Bereich gibt es wenig bis gar keine Hersteller. Wie löst Du denn derzeit dieses „Problem“ mit der Bekleidung? Viele Grüße, Franziska

  2. Hej dein Modeblog gefaellt mir bis jetzt total gut :) Und deine „Veganista“ definiton habe ich direkt mal fuer mich entdeckt! LG aus Daenemark!

    • Liebe Laura – freut mich sehr, dass Dir Veganista gefällt! Mit so einem Kommentar fing heute Morgen meine Woche schon sehr gut an. Danke dafür! Love & Veggies, Franziska

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